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"Storchenhof-Ciconia"
Monika und Mück
Blog / Presse
Frank Plagge "Handgemachte4 Musik jenseits von Lena & Co."
16.05.2011 17:30:15


Handgemachte Musik jenseits von Lena & Co.




16. Mai 2011 | von Bernd Möschl   (Schweriner Volkszeitung)

Frank Plagge konnte endlich mal wieder seine gefühlvollen Lieblingslieder von bekannten und hierzulande weniger bekannten Blues-Größen aber auch aus eigener Feder zum Besten geben. Bernd Möschl



NESOW DORF - Der Abend nach dem ersten nennenswerten Regen seit Wochen war bestens geeignet, um auf der Tenne eines Jahrhunderte alten Mecklenburger Hallenhauses den puren unverfälschten Blues zu feiern, welchen Frank Plagge aus tiefster Seele für einen Stimmungsaufheller hält und gerade so unter die Leute bringt. Auf dem Storchenhof "Ciconia" gaben sich diesem Erlebnis gleich mehrere Dutzend Neugierige hin.

Neugierig deshalb, weil etliche von ihnen den Künstler, der vor drei Jahren im Nachbardorf Bülow seine Liebe und neue Heimat gefunden hat, bisher hauptsächlich als Ein-Mann-Band kennen. In der Tat bestreite er seit 2008 fast 90 Prozent seiner pro Jahr gut 50 Gastspiele als One-Man-Bluesband und wesentlich seltener im Duo oder mit dem klassisch dreiköpfigen "The Shuffle Club", bekennt der Multiinstrumentalist und Sänger, der sich auch selbstbewusst als Autodidakt outet. "Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich angefangen Gitarre zu spielen und zwar ausschließlich durch Zuhören und ausprobieren."

Mittlerweile Ende 40 nennt der gebürtige Kieler seine Vita eine "typische Lebenskünstler-Biografie", zu der - zum Teil parallel - auch "zehn Jahre Taxifahren in meiner Heimatstadt", eine selbstständige Rückenschule über 15 Jahre und nahezu zwei Jahrzehnte als professioneller Kampfkunst-Ausbilder gehören. Er habe immer nach etwas gesucht, das Spaß macht, wo man sein eigener Chef sein kann und was seinen Mann ernährt, meint Frank Plagge. Das Wichtigste aber war und ist ihm die Musik.

Bis 1993 war er nach eigenem Bekunden "ein deutscher Sänger und Liedermacher". Dann bekam er Eric Claptons CD "Unplugged" in die Hände, die für ihn "alles verändert" hat. "Das ist genau die Art Musik, die ich will", erkannte der Norddeutsche und zog sich erst einmal für zwei Jahre aus der Öffentlichkeit zurück, um anschließend fast zehn Jahre lang "with Heart and Slide-Guitar" über die Straßen Schleswig-Holsteins zu touren.

Nicht von ungefähr spielt Plagge dabei - wie viele Straßenmusikanten weltweit - auch ein Instrument mit auffälligem Metallkorpus, dessen Konstruktion als sogenannter Resonator ab 1929 von tschechischen Brüdern in die USA eingeführt wurde und bis heute als lauteste akustische Gitarre gilt. Freilich gebe es da auch beträchtliche Unterschiede und es sei nicht immer dem Musikanten allein geschuldet ob eine solche Gitarre "Sphärenklänge" hervorbringt oder klingt "wie ein Eierschneider", stellte Frank Plagge klar, bevor er auf dem Storchenhof "Ciconia" seine Stimme, seine Gitarren und Mundharmonikas "ganz ohne elektronische Verfremdung" zu Gehör brachte, übrigens in Ermangelung eines Schlagzeugs mit den Füßen auf einem leeren Gitarrenkoffer taktend.

Das Publikum in Nesow Dorf - allen voran die rührigen Gastgeberinnen Monika Reh und Monika Kröbler Reh - genoss offensichtlich diese handgemachte Musik jenseits von Lena & Co. und freut sich auf Solo Acoustic Blues & More des im Norden gefragten Frank Plagge spätestens wieder beim Rehnaer Klosterfest.

Bullischau auf dem Storchenhof-ciconia Schweriner Volkszeitung 23.09.2010
27.09.2010 15:28:07
Bulli-Schau auf dem Storchenhof


 
Nesow-Dorf

Die Störche sind abgezogen, jetzt reisen Oldtimerfans mit ihrem Bulli an. Ihr Ziel ist der Storchenhof Ciconia in Nesow. Dort ließen sich vor einem Jahr die beiden Rheinländerinnen Monika Reh und Monika Kröbler-Reh nieder. Ihr Faible für Oldtimer ist kein Geheimnis. Im Gegenteil: Das Pärchen präsentiert am Sonnabend ein Schmuckstük, ein VW-Bus vom Typ T 1, mit weiteren Raritäten der Baureihe aus den Jahren 1949 bis 1967 auf dem Storchenhof. Zum Treffen reisen Gäste aus Köln, England, Schwerin und Berlin an. Neben Besichtigungsrunden sind echte Schraubergespräche erwünscht. Die Technikschau vor dem Reetdachhaus beginnt um 9.30 Uhr.


Die Störche sind längst gen Süden gezogen, jetzt rollen die Bulli-Fans nach Nesow auf den Storchenhof Ciconia. Monika Reh und Monika Kröbler-Reh erwarten dort am kommenden Wochenende zahlreiche Mobilisten, die sich insbesondere dem legendären VW-Bus T1 verschrieben haben. „Nach ihrem ersten Jahr auf dem Storchenhof, zahlreichen absolvierten Arbeitsstunden und der Bewirtung erster Gäste in der Sommersaison 2010, muss jetzt einfach Zeit für echte Schraubergespräche sein“, sagt Monika Kröbler-Reh.


Schätzungsweise 15 Bulli’s in unterschiedlicher Bauweise rollen bis Sonnabend auf den Vorhof des Anwesens. „Der T1 steht im Mittelpunkt. Er ist schon was Besonderes. Sein ,lachendes Gesicht’ und die geteilte Frontscheibe sind typisch“, so Kröbler-Reh, die Freunde und Bekannte sowie echte Autofans eigentlich nur unter dem Kosenamen Mück kennen. „Ist kürzer“, meint die Wahl-Nesowerin. Zumal viele der neuen Nachbarn sie gar nicht anders kennen gelernt haben.


Bei solch einem Angebot lassen sich die Gäste nicht lange bitten. So reisen diese am Freitag mit ihren Oldtimer aus England, Köln, Schwerin und Berlin an. „Natürlich sind wir auch regional stark vertreten“, sagt Kröbler-Reh. Dabei freut sich die Nesowerin auf Besuch aus Rehna. Simsonfans sowie Liebhaber gut gepflegter Karossen sicherten ihre Teilnahme am so genanten Nordtreffen zu.


Seit einem Jahr lebt das Pärchen auf dem Storchenhof. Eines können die beiden Rheinländer mit Sicherheit sagen: „Die Kölner müssen nicht so eingebildet sein, andere sind auch nett“. Kurzum, man fühle sich wohl hier im Norden und mit den Menschen in der Region lasse sich viel bewegen. Folglich sei das Bulli-Treffen am Wochenende eine Gelegenheit mit allen auf dem Hof zusammenzukommen. „Nicht nur Oldtimerfreunde sind eingeladen, sondern jede Art von Besucher“, so Monika Reh. Beide stecken in den Vorbereitungen. Ihr Cafe´ und Biergarten sind jedenfalls bestens gerüstet. Als kleine technische Besonderheit im Fahrzeugbau steht am Sonnabend quasi in Sichtachse zum Gastraum eine so genannte Austermann-Knospe – ein Wohnwagen, der sich mit dem Betätigen einer Kurbel auf seine volle Größe ausfahren lasse.
Nesow-Dorf

Der lachende Bulli von Nesow

Oldtimerschau am Sonnabend auf dem Storchenhof / Gäste aus England, Köln, Berlin und Rehna dabei / Zeit für Schraubergespräche
.



Wer in den fahrbaren Untersatz hineinschauen möchte, sollte sich am Sonnabend, 25. September, auf den Weg zum Storchenhof Nesow machen. Die Oldtimerschau beginnt um 9.30 Uhr zeitgleich öffnet das Cafe’ auf dem Anwesen. Volker Bohlmann




Der Bulli - Auto für alle Lebenslagen Schweriner Volkszeitung vom 27.09.2010
27.09.2010 13:45:58
Der Bulli - Auto für alle Lebenslagen
     
    
27. September 2010 | 00:05 Uhr | von Malte Behnk  

   

Beke Bornemann und Tochter Alva (4) lieben ihren Bulli mit Übernachtungsmöglichkeit.


NESOW - Nur freundlich lächelnde Gesichter konnte man am Wochenende auf dem Storchenhof Ciconia in Nesow sehen. Entweder waren es die Frontansichten der VW-Busse Modell T1 oder es waren die Besucher des Hofes, die sich die Oldtimer gerade angeschaut hatten.

"Der Bulli ist einfach ein knuffiges Auto", sagt Dennis Kropp, der mit seinem Vater Dietmar und zwei weiteren Bullifreunden aus Schwerin zu dem Treffen gekommen ist. Alle vier haben einen VW-Bus der ersten Generation. "Der sieht einfach niedlich aus und lächelt irgendwie. Deswegen lächeln einen die meisten Passanten auch an und man selber bekommt das Lächeln automatisch ins Gesicht, wenn man am Steuer sitzt", sagt Dennis Kropp. "Außerdem ist er einfach praktisch in jeder Lebenslage", fügt Stefan Eggert hinzu.


Das zeigt sich auch bei den rund 25 der T1 Bullis, die von Köln, aus dem Siegerland, Münster, Berlin, Nord- und Ostfriesland nach Nesow gefahren worden waren. Ehemalige Feuerwehrautos, Handwerkerwagen und einige Wohnmobile der Baujahre 1949 bis 1967 stehen in Reih und Glied. Besonders viel Platz scheint das Bulli-Wohnmobil von Beke Bornemann und Alva (4) zu bieten. Es hat ein hoch aufklappbares Dach und in den ausklappbaren Seitentüren sind praktische Regale eingebaut.

Auch einige Zweiräder älteren Baujahres konnten in Nesow bestaunt werden. Die Simsonfreunde aus Rehna waren mit einigen Maschinen gekommen. "Die werden langsam Stammgäste und kommen fast jeden Sonntag ins Café", sagt Mück Kröbler-Reh erfreut. Sie will demnächst mit Monika Reh weitere Kulturveranstaltungen auf dem Storchenhof anbieten.
Kölner Charme bringt Abwechslung ins Mecklenburger Land Schweriner Volkszeitung 25.03.2010
27.09.2010 13:45:58


Kölner Charme bringt Abwechslung ins Mecklenburger Land




25. März 2010 | 00:10 Uhr | von Volker Bohlmann

Erinnerungsfoto: Monika Reh (v.r.) und Monika Kröbler-Reh (v.l.) freuen sich über die Auszeichnung vom Biosphärenreservat, die gestern Mitglieder des Vergabegremiums überreichte.

NESOW
- Der Storchenhof von Nesow hat Zukunft. Nicht allein Adebar zieht es alljährlich auf den First des Reetdachhauses. Mit Monika Reh und Monika Kröbler-Reh ließ sich bereits im Winter ein "Zugvogelpaar" auf dem Anwesen oberhalb des Radegasttals nieder. Mit ihrem Umzug von Köln am Rhein an die Radegast möchten sich die beiden Frauen den Traum vom Landleben erfüllen. Abseits einer eher mit Dunst verhangenen Großstadt. "Eine Entscheidung gegen den Verstand, aber für das Gefühl", sagt Monika Reh. Hier gebe es eine zauberhafte Landschaft und einen klaren Sternenhimmel. Der Mecklenburger Mundart "Dat bliwwt all so, as dat west is", können die beiden Rheinländer, Monika und "Mück", mit dem eines Rheinländers eigenen Humor und dessen Redensart viel abgewinnen: "Ja, siiicher", heißt es in lockerer Art, wenn es um das Miteinander geht.

Und ganz sicher war sich gestern die Vergabe-Gruppe für die Regionalmarke "Mit Leib und Seele" vom Förderverein Biosphäre Schaalsee. Das Gremium zeichnete die Inhaberinnen des Storchenhofes-Ciconia mit Urkunde und Plakette aus. "Wir sind davon überzeugt, dass sie den Gedanken der Kooperation mit weiteren 78 Inhabern der Plakette weiter entwickeln sowie Tagesgästen und Touristen hier in Nesow die Besonderheit des UNESCO-Biosphärenreservates vermitteln", sagt Gerd Schriefer und überreicht die Emaille-Plakette.

An Ideen mangelt es nicht. Neben den zur Vermietung bereit stehenden Ferienzimmern laufen die Vorbereitungen für eine kleine Bühne mit Kabarett und Außen-Café. "Bei uns gibt es Blechkuchen. Wie sich das für eine gastliche Einrichtung auf dem Dorf gehört", sagt Monika Kröbler-Reh. Familien mit Kindern dürfen sich besonders angesprochen fühlen, denn im hauseigenen Streichelzoo warten Ziegen und kleine Schweine auf Streicheleinheiten. Heuhotel, Koppel und Stallungen stehen zudem Wanderreitern offen.

Besucher, deren Herz für Oldtimer und alte Motorräder schlägt, dürfen mit Mück gerne ein wenig fachsimpeln: "Ostersonntag sind bei uns einige Biker mit historischen Maschinen angesagt", erzählt Monika Kröbler-Reh. Ein Programm, welches neugierig macht. Vergangenes Wochenende ließen sich die Nesower die Einladung auf den Storchenhof nicht entgehen. Das halbe Dorf sei auf den Beinen gewesen. "Es gibt uns das Gefühl, angenommen worden zu sein."


Besser könne die Ausgangsbasis für einen Neuanfang nicht sein, meint Monika Reh. Die 60-Jährige arbeitete über viele Jahre als Personalmanagerin in Köln. Bis in einem vom Stress gezeichneten Alltag ihr Körper deutliche Signale sendete. Da hieß es umdenken: "Ab dieser Stunde war mir klar, ich muss schauen wo die Seele baumelt." Partnerin Mück, selbstständige Buchhalterin, packte ihr kleines Büro zusammen und zog quasi mit ihrem Kundenstamm von der Großstadt mit aufs Land.

Dank moderner Kommunikationstechnik lässt sich die Arbeit unterm Reetdach ebenso gut organisieren wie in einem Büro. Ihr Café und Feriendomizil möchten die engagierten Frauen als weiteres Standbein neben dem Hauptjob aufbauen. Somit sind Beruf und Hobby unter einem Dach vereint. Lediglich Adebar (Ciconia ciconia) - Zugvogel und Namensgeber - lässt sich noch etwas Zeit.

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